Mariä Himmelfahrt - Kräutersträuße zum Segnen bringen

Zum Fest Mariä Himmelfahrt werden Kräutersträuße gesegnet: In St. Gallus, Rißegg, am Sonntag, 11. August, in der Messfeier um 11 Uhr. In der Dreifaltigkeitskirche, am Fest Mariä Himmelfahrt, Donnerstag, 15. August, um 9 Uhr. und am Samstag, 17. August, in der Vorabendmesse um 18.30 Uhr. Am Sonntag, 18. August, ist Kräutersegnung in St. Martin in der Messfeier um 8 Uhr, in St. Josef um 9.30 Uhr und in St. Alban um 11 Uhr. Seit vielen Jahrhunderten ist es Brauch, an diesen Tagen Kräutersträuße zu binden und in den Gottesdiensten segnen zu lassen. Die Kräutersträuße werden dann zu Hause aufhängt zum Schutz vor Gewittern, Blitzeinschlägen und Krankheiten. Sie sollten mindestens aus sieben Kräutern bestehen, wie Disteln, Bohnenkraut, Melisse, Königskerze, Johanniskraut, Wilde Möhren, Blutströpfchen, Kamille, Schafgarbe. Der Brauch der Kräuterweihe geht zurück auf die Legende, dass man nach der Himmelfahrt Mariens das leere Grab mit Blumen und Kräutern gefüllt vorfand. Zu den Gottesdiensten sind eigenen Kräutersträuße mitzubringen. Nach den Gottesdiensten werden keine Kräutersträuße zum Kauf angeboten.